10.09.2021

Chronisch kranken Jugendlichen wird oft weniger zugetraut als gesunden Gleichaltrigen. Die Stiftung „aktion luftsprung“ will das ändern.
Die Stiftung „aktion luftsprung“ unterstützt junge Menschen mit einer chronischen Erkrankung. Dana Wilhelm, Mitglied im Ausschuss Eltern rheumakranker Kinder, sprach mit dem Stiftungsgründer Volker Potthoff über die Arbeit der Stiftung.

Herr Potthoff, was verbirgt sich hinter der aktion luftsprung?

„aktion luftsprung“ ist eine private Stiftung, die ich 2012 gegründet habe. Sie unterstützt junge Menschen mit einer chronischen Erkrankung. Als Vater einer inzwischen erwachsenen Tochter, die an Mukoviszidose erkrankt ist, war es meine Herzensangelegenheit, diese Stiftung ins Leben zu rufen. Bis 2017 lag der Fokus auf der Ansprache von jungen Menschen mit Mukoviszidose. 2017 haben wir unser Programm auf die Unterstützung junger Menschen mit Rheuma, entzündlichen Darmerkrankungen, Multipler Sklerose und vergleichbaren systemischen chronischen Erkrankungen ausgedehnt. Ziel unserer Stiftung ist es, zur Chancengleichheit junger, chronisch erkrankter Menschen beizutragen und ihre Lebensumstände damit zu verbessern.

Wir bieten verschiedene Unterstützungsleistungen an, darunter Stipendien für Studium und Ausbildung, Workshops und Coachings rund ums Arbeitsleben und haben ein Musikprojekt, bei dem Jugendliche und junge Erwachsene mit chronischer Erkrankung gemeinsam Musik machen. Außerdem haben wir einen Nothilfefonds für Familien mit Kindern, die an Mukoviszidose erkrankt sind.

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